In Abgrenzung zu anderen Hilfen zur Erziehung (z. B. SPFH) ist der Schwerpunkt der ISE nicht die Stärkung der Erziehungskompetenz der Personensorgeberechtigten sondern die altersgerechte Stützung, Förderung und Begleitung des jungen Menschen. Sie ist ein Hilfsangebot für Jugendliche und junge Volljährige, deren Lebenssituation durch schwierige Familienverhältnisse und soziale Benachteiligung gekennzeichnet ist. Sie kommen vorwiegend aus einem sozialen Umfeld, das keine oder nur ungenügende Lebenskonzepte anbieten konnte. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des jungen Menschen Rechnung tragen.

Ziele

  • Intensive Unterstützung zur sozialen Integration
  • Intensive Unterstützung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung.
  • Verbesserung der persönlichen Lebensumstände
  • Vermeidung von psychischer oder physischer Verelendung
  • Erarbeitung tragfähiger Lebenskonzepte
  • Ökonomische und soziale Stabilisierung

Rechtliche Grundlage:

§ 35 SGB VIII i.V.m.§ 27 SGB VIII, ggf.i.V.m.§ 41 SGB VIII